Texterin unterwegs: Wort und Bild in Luzern

AuFs WoRt BildArt Luzern
Texterin Freiburg - AuFs WoRt

EINMALIGE EINDRÜCKE
Texterin unterwegs in Luzern

EINMALIG: 1 Bild von einer Stadt – Luzern

Der Vierwaldstättersee lädt zur Überquerung ein | by AuFs WoRt

EINMALIG: 1 Fahrt von Freiburg nach Luzern

Atemlos komme ich, 3 Minuten vor Busabfahrt, am ZOB Freiburg an. Mein Biorhythmus ist das Reisen nicht mehr gewöhnt. Früh aufgestanden, begann irgendwo das Trödeln und Träumen. Wichtig wäre es natürlich, den Bus auch zu bekommen – damit der Traum vom Reisen auch in Erfüllung gehen kann.

Das Fahrradschloss sperrt sich, ich erkenne den Zahlencode in der Dunkelheit nicht. Langsam werde ich nervös; fahrig – mehr noch als es auf der Fahrt im Fahrradsattel der Fall war. Doch endlich zeige ich Ticket und Ausweis vor und steige die Bustreppe empor. Platz einnehmen, einrichten, zurücklehnen.

Der Motor startet, der Bus fährt ab. Ich bin nun wieder hergestellt und sehe mich erstmal aufmerksam um. Wer sind meine Mitreisenden nach Luzern?
Okay, allesamt ziemlich jung, Frauen und Mädchen deutlich in der Überzahl.

Rechts vor mir eine dauergewellte, ältere Dame. Stilvoll gekleidet, doch eine eher stillose Dose Becks Bier vor sich im Halter. Es ist gerade mal 08:12 Uhr. 

Als sie sich später aus dem Sitz erhebt, wandelt sich mein Bild, das Rätsel löst sich. Von hinten eine ältere Dame, von vorne ein sehr junges Mädchen. Das wohl einfach gerne zum Frühstück hopfenhaltige Getränke zu sich nimmt. 

“Ist das nicht illegal?!”. Diese Worte hinter mir machen mich natürlich neugierig. Mein Ohr wächst. Der Hintergrund der Aussage ist der: eines der beiden Mädchen hat ein Date mit ihrem Lehrer. Die Mitreisende ist empört.

Ob über Musik, Autos, Lehrer, Studium oder AGs: die aufgedeckte Ungleichheit der beiden gipfelt kichernd in den Worten: “ey, wir haben echt so Zeero Überschneidungen, wir zwei. Das kann lustig werden mit uns beiden.” 

Aus der Sitzreihe vor mir ertönt lautes Schnarchen. Ein dünnes Mädchen mit blonden strähnigen Haaren hat sich über zwei Sitze ausgestreckt. Was offensichtlich ziemlich gemütlich ist – und den Rachen nur so vibrieren lässt.

Mein Blick geht wieder auf die rechte Busseite. Zwei tiptop Bildschirme sind im Einsatz und könnten so viel Unterhaltsames anrichten. Stattdessen wechselt das Monitorbild träge zwischen der Info, dass der Bus desinfiziert ist, der Anschnallpflicht, und der Bitte um das Tragen einer adäquaten Maske.

Ich lasse den Blick weiter schweifen, quer durch den Bus, bis hin zu den vordersten Sitzreihen.

Ein Mädchen gewinnt meine volle Aufmerksamkeit. Sie streicht ihre brauen langen Haare zusammen, zwirbelt sie hoch, dreht sie auf, ein Dutt entsteht. 

Der Dutt gefällt offensichtlich nicht. Das ganze also von vorne. Nun kommt statt einer Spange ein Gummiband zum Einsatz. Das Gummi hält den Dutt.

Aus der letzten Reihe vernehme ich ein wildes, hastiges und fleißiges Tastengeklapper. Ich drehe mich nicht um, zu bekannt das Arbeitsgeräusch.

Und draußen so? Auf dem Weg von Freiburg nach Luzern

Was passiert eigentlich draußen? Es ist wolkig und grau, und auch, als wir in die Schweiz einfahren, ändert sich der etwas trübsinnige Eindruck nicht. Doch irgendwie wird die Landschaft immer grüner, sauberer; adretter.

Das Schild Brugg leitet die Gedanken auf andere Wege. An diesem Ort im Kanton Aarau habe ich eine gute und wichtige Zeit meines Lebens verbracht.

Schließlich widme ich mich wieder dem Buspanorama. Mein Blick wird auch sofort von einem in die Höhe gehaltenen Spiegel eingefangen. Einer Bürste, die durch Haare streift, einem Scheitel folgend. Mit aller Seelenruhe wird auch hier eine neue Frisur kreiert, mit aller eitlen Selbstverständlichkeit der Welt.

Nachdem auch noch mitreisende Person Nummer drei den Kamm hervorholt, merke ich, wie wichtig das Thema Frisieren auf Busreisen augenscheinlich ist. 

Direkt vor mir gibt es eine kleine Schnarchpause. Ersetzt durch hastiges Brottütenrascheln – warum im Jahr 2022 eigentlich immer noch in Plastik?

Ich stelle fest, dass dieser Bus doch nicht ganz so direkt fährt, wie man es unter dem Wort “direkt” verstehen würde. Wir halten in Basel, wir fahren den Flughafen Zürich an, wir stoppen noch einmal am Zürcher Hauptbahnhof. 

Und während ich froh bin, hier noch nicht aussteigen zu müssen, leert sich der Bus rasant. Der Busfahrer kommt die Treppen hoch: “nur noch zwei” zählt er. 

Hatte diese Reise mit solch einem umweltverträglichen Gedanken und Gefühl begonnen, so ist mir, angesichts der Tatsache, dass die Strecke Zürich-Luzern jetzt nur für zwei Personen gemacht wird, nicht mehr ganz so grün ums Herz. 

Zürich bringt Neues: Die 0,3 l PET Flasche, die schon die ganze Zeit durch den Gang rollte, immer wieder von links nach rechts geschleudert, bekommt aufgrund eines Hügels einen neuen Drall, rollt nach vorn und nimmt – yes! – bei der nächsten Rechtskurve den Weg die Treppe hinunter. Tor! – und Ruhe. 

Und die Fahrt durch Zürich bringt noch mehr Neues. Dachte ich, ich würde die Beschaffenheit der Stadt ganz gut kennen – Limmat, Shoppingstreet, Altstadt, See – präsentiert sich auf der Busdurchqerung nochmal eine neue Seite. Ich sehe Orte, die ich gern ein wenig recherchieren würde, z.B. die „Riithalle“, dann diesen schönen Sportplatz, der mitten im Wohnviertel liegt und frei zugänglich ist, oder die schönen Spazierwege direkt vor dem Uetlibergtunnel. 

Ich summe, habe plötzlich ein Lied im Kopf – das hatte ich seit sicherlich 30 Jahren nicht mehr darin. Wo kommt es auf einmal her? Ich kann mir das Summen nur so erklären: Ich bin zufrieden. Mit der Fahrt gen Süden. “Ma que bello, questo amore, troppo bello questo amore qui”… es ist Eros Ramazotti. 

Warum bloss sind alle schon ausgestiegen. Klar verfrüht, würde ich sagen. Das Beste kommt doch erst. Eine Kuh macht hinter dem Fenster rechts einen Freudensprung, Straßen führen bedächtigt durchs Grün, den Hang hinab oder hinauf zieht mal ein einzelnes langsames Auto, mal ein geführtes Pferd.

Wer schreibt, ist klar im Vorteil

Luzern nähert sich. Erst vier Stunden unterwegs und ich habe schon so viele Eindrücke und Erlebnisse mitgenommen. Einmalig. Die Eindrücke werden direkt und live in meinem neben mir liegenden Heft per Stift festgehalten. 

AuFs WoRt – Texterin unterwegs von Freiburg nach Luzern

Wohl dem, der schreibt. Es wird damit einfach niemals fade. Alle Eindrücke lassen sich festhalten, verwerten, auswerten. Ohne Aufschreiben wäre mir wohl gar nicht bewusst, wie weit mich diese Fahrt bereits aus Freiburg herausgeholt hat. Dabei geht der Aufenthalt in Luzern doch jetzt erst los. 

Kurz muss ich zurückdenken, an die Mädchen in der Sitzreihe hinter mir. Die eine mit ihrer puren Freude, Abenteurerfreude, dass das Ausland so schnell erreicht ist. Die andere mit ihrer nüchternen, etwas verdrießlichen, Antwort: “Ja, zum Glück. In Deutschland ist es irgendwie so scheiße.”

Wer schreibt, holt immer etwas aus Erlebnissen heraus, nimmt etwas mit, geht nicht leer aus oder mit leeren Händen nach Hause. Ganz nebensächlich, ob etwas brillant, oder dem Gefühl nach eben mal scheiße, ist. Schreibende – Texter zählen dazu – dürfen sich quasi unverwundbar fühlen. 

Ich entsteige dem Bus am “Inseli” in Luzern.

EINMALIG: 1 erster Eindruck von Luzern

Das Hostel “Backpackers”, in dem ich mich für die Nacht eingebucht habe, ist schnell gefunden. Einchecken geht uhrzeitbedingt noch nicht, aber Gepäck einschließen schon. Dann mache ich mich auch schon wieder auf den Weg. 

Ein Schild “Aktion Kebab 8 CHF” sticht mir ins Auge. Ich gehe weiter. Merke Hunger. Gehe zurück. Gehe rein. Bestelle. Setze mich ans Fenster. Schreibe noch ein paar Notizen auf. Erkenne die Schweizer Kebab-Soße. So gut.

Heile Welt, reiche Welt, schöne Welt in Luzern

Dann geht es weiter zur Kunsthalle Luzern. Über Umwege, denn ich bin noch etwas früh dran und Schönes stellt sich mir in den Weg. Tolle Gebäude, der See, so viele schicke und fröhliche, begeisterte und internationale Menschen. Es gibt viel zu gucken. Schiffe, Weihnachtsdeko, Kirchen, Aussichten. 

Erste Eindrücke von Luzern | by AuFs WoRt

Per Zufall gelange ich zum Beginn der “Hexenstiege”, ein schmaler, steiler und stufenreicher Aufgang. Ich kann nicht widerstehen. Wo Stufen sind, da ist auch Panorama, nicht? Und so ist es auch in diesem Fall. 

Ein schöner Blick über Luzern, der Pilatus vernebelt, aber dennoch gibt es einige Highlights im Stadtbild. Türme und Burgen, Malerisches, Bezauberndes. 

Der Blick auf Luzern von oberhalb der Hexenstiege | by AuFs WoRt

Dann werfe ich einen ersten kurzen Blick in die Kunsthalle Luzern – denn ich weiß immer gern, wo ich hin muss und um 15 Uhr beginnt mein Workshop im Zeichnen. Ein kurzes Herumgucken, ein sich vorstellen. Die Kunsthalle ist winzig klein, der gesamte Bourbaki Komplex aber äusserst einladend. Mit Musik, Café, Kinos, Reparatur-Café und Fussball-Leinwand ein superentspannter Ort. 

Zeichenkunst in der Kunsthalle Luzern | by AuFs WoRt

Kunst am Seeufer in Luzern

Um noch ein bisschen Zeit zu überbrücken, drehe ich draußen eine weitere Runde, wende mich dem Seeufer zu. Die schönste Kunst steht hier in Luzern direkt am Ufer, unter freiem Himmel. Effektvoll und bereichernd. 

Uferkunst in Luzern | by AuFs WoRt

Nebenan ist ein Glühweinstand, es brennt Holz in Feuerschalen. Mir ist vorher schon diese heimelig kreierte Atmosphäre in der Stadt aufgefallen. Maroni-Stände gehören ins Bild. Luzern weiß, die Festtage gemütlich anzugehen. 

EINMALIG: 1 Workshop und 1 Inspirationsquelle

Der Zeichenworkshop in der Kunsthalle Luzern geht 90 Minuten, ist für jedermann, ist kostenfrei. Nur vorab anmelden musste man sich. Wir sind sieben TeilnehmerInnen, die nun hier am Tisch zusammensitzen und den Zeichenexperimenten und Impulsen der Kursleiterin folgen. 

Die Optimierung mal beiseite schieben

Mal zeichnen wir eine Person, die wir uns vors geistige Auge holen sollen. Mal zeichnen wir blind, mal zeichnen wir die Leerräume eines Gegenstandes. Zwischendurch kreisen wir um den Tisch, sehen uns die anderen Werke an. 

Besser zeichnen tut man nach 90 Minuten nicht – aber vielleicht gelöster. Weniger perfektionistisch, weniger beurteilend. Freier, nach Herzenslust.

Der Workshop gibt dem Luzern-Aufenthalt einen Rahmen. Ein kulturelles Beisammensein, ein Treffen mit angenehm “aufgestellten” Schweizer Menschen, die man wohl kaum wiedersehen wird. Doch für 90 Minuten war man eine enge Gemeinschaft mit ähnlichen Wahrnehmungen zum Zeichnen.

Zeichen-Workshop in der Kunsthalle Luzern | by AuFs WoRt

EINMALIG: 1 Übernachtung in Luzern

Abendliches Luzern | by AuFs WoRt

Der Streifzug durch das abendlich beleuchtete Luzern bringt jede Menge bezaubernde Eindrücke mit sich. Und typisch für die Schweiz: diese gelungene Mischung aus Offenheit und Internationalität – gespickt mit uriger Tradition. 

Schweizer Tradition in der Innenstadt von Luzern

So höre ich plötzlich Kuhglocken und vor mir biegt ein Trupp in meine Straße am Seeufer ein. Zwei Sterne, von Männern getragen, eine Gestalt im braunen Gewand – Knecht Ruprecht? oder der schwarze Peter? – ich sehe auffallend viele schwarze Striche in den Gesichtern der Menschen drumherum. 

Der Kuhglockenlärm kommt daher, dass die etwa zwanzig Männer mit einer XXXL Kuhglocke um den Bauch schwenkend musizieren. Crazy… 

Die Schweiz und ihre Traditionen | by AuFs WoRt

Der Gang über die Holzbrücke ist ein Luzerner Muss

Natürlich darf ein Gang über die alte hölzerne Brücke, die Kapellbrücke, nicht fehlen, diese fehlt auf keinem Luzern-Bild – sie ist wirklich atemberaubend. Wenn auch aufgrund eines verheerenden Feuers 1997 nachgebaut.

Kapellbrücke Luzern | by AuFs WoRt

Das finden auch die Touristen und Besucher – viele aus Asien – die sich mit einem Selfie oder einem Portrait manifestieren. 

Velofahren in Luzern wie in Freiburg

Auf dem letzten Stück des Heimwegs zum “Backpackers” probiere ich die Nextbike App aus. Denn überall in der Stadt stehen Fahrräder des Anbieters. Und ich bin in Freiburg registriert. Also warum nicht mal in Luzern testen. 

Es klappt – wunderbar und easy. Lediglich die Kosten gestalten sich etwas anders als in Freiburg. Doch fair. Pro angefangener Stunde sind es 2 CHF.

Im Hostel kann ich nun einchecken, bekomme einen kleinen Stapel Bettwäsche in die Hand gedrückt und den Zugangs-Chip für mein Zimmer, dazu den Schlüssel für den Zimmerschrank. 

Geliebtes Hostelchaos in Luzern – déja vu

Als ich das Zimmer betrete, ist es VOLL. Nicht nur mit den anderen 3 Personen, die völlig erwartbar sind in einem 4-Bett-Frauen-Dormitory, sondern auch mit sämtlichem geöffneten, komplett den Boden bedeckenden Reisegepäck. 

Da ich so “Zeeero” Platz habe, schnappe ich mir meinen Laptop und setze mich in die Hostelküche. Mit meinen kleinsten CH-Münzenfunden kaufe ich mir ein Bierchen – und bei chilliger Musik tippe ich beschwingt in die Tasten. 

Ein erlebnisreicher Tag geht zu Ende. Mit einem Buch ausgestreckt auf der dunkelbraunen Hostel-Ledercouch. Mit Chillout-Klängen und englischen und italienischen Wortfetzen, die über die Buchseiten hinweg in mein Ohr dringen.

EINMALIG: 1 Sonntag in Luzern

Die Nacht war friedlich und gemütlich. Im oberen bunkbed schlafend, habe ich versucht, mich nicht zu stark zu drehen und zu wenden. Vom Nachbarbett kam einmal ein klarer, träumender Ruf herüber, den ich so in Erinnerung habe: „What the heck!! You’ll do it.“ Ansonsten alles ruhig bis gegen 9 Uhr.

Warm anziehen, Worten folgen – und los

Mit meiner recht jungen „Untermieterin“ komme ich ins Gespräch, denn meine Armbanduhr war des nachts heruntergefallen. Sie stammt aus Malaysia, ist auf Reisen, doch wenig motiviert, vor die Tür zu gehen. Es ist einfach too cold.

Nach dem Duschen packe ich meine Siebensachen zusammen, ziehe die Laken nach Vorschrift ab, finde mich wieder in der Hostelküche ein. Bei einem Latte Macchiato plane ich den Tag, und habe da auch schon eine Idee.

Backpackers Luzern | by AuFs WoRt

Das Hostel Backpackers in Luzern passt großartig zu meinem Spirit, so viel sei an dieser Stelle noch erwähnt. Überall Worte. Große Worte, kleine Worte. Sprüche und Schmunzeleinheiten. Eine kleine Auswahl?

Wortreiche Erkenntnisse in Luzern

Doing what you like is freedom.
Liking what you do is happiness.

According to chemistry, alcohol IS a solution.

Menstruation, Menopause, Mental disorder.
Viele Frauenprobleme beginnen mit Men.

Mich zuvor wenig auf Luzern und seine Sehenswürdigkeiten vorbereitet habend, ist mir doch das Löwendenkmal durchaus ein Begriff. Ich will es mir ansehen. Und dazu geht es wieder in meine neue Luzerner Lieblingsecke rund ums Bourbaki. Mit dem Nextbike, versteht sich von selbst. Ich zähle gern dazu:

Jedes Velo zählt in Luzern | by AuFs WoRt

Ich fahre am Ufer entlang in Richtung Lido, sammle noch ein wenig BildArt Material. Sehe weitere Uferkunst, ausufernde Kunst, Kunst vom anderen Ufer.

Uferkunst am Vierwaldstätter See | by AuFs WoRt

Stattliche Kunst, stattliche Gebäude, stattliches Kino

Das Wetter ist bescheiden, der Pilatus wieder verdeckt, und doch gibt es so viel zu sehen, so viele stattliche und nostalgische Gebäude, so viel Eleganz.

Ich stelle das Fahrrad ab, kaufe mir ein Kinoticket für das Stattkino – der Preis von 19 CHF ist durchaus stattlich – und den Film „Der Kleine Nick und das Glück“ und schlendere hinüber zum erstaunlich zentral gelegenen Löwendenkmal. Dem Denkmal für Schweizer Söldner im Dienste Frankreichs.

Das Löwendenkmal Luzern | by AuFs WoRt

Hier wird wieder geknipst und geselfiet, was die Geräte so hergeben. Aber klar, dieser felsige Hintergrund ist auch wirklich fotogen und einzigartig.

Alles stimmt für AuFs WoRt in Luzern

Mein Ausflug begeistert mich durch seine Stimmigkeit und Passgenauigkeit. Ein leckeres heißes Schinken-Gipfeli auf die Hand, bewege ich mich in Richtung Kino. Das Kino im Keller des Bourbaki-Komplexes ist schön, sauber, angenehm und gerade mit den richtigen Sonntagsmenschen belegt.

zwischen Löwendenkmal und Bourbaki Komplex | by AuFs WoRt

Der Film ist bezaubernd und passt mir mit seinem Thema der Freundschaft zwischen einem Autor und einem Illustrator, ihren Ideen und dem Wunsch, dem kleinen Nick eine fröhliche Kindheit zu kreieren, als schöne Inspiration.

So langsam muss ich die Zeit ins Visier nehmen, mich auf die Busfahrt zurück nach Freiburg einstimmen. Ich beschließe, die Zeit in Luzern mit einem Besuch der Bibliothek – aufmerksamerweise am Sonntag geöffnet – zu beschließen.

Bibliothek Luzern am Sonntag | by AuFs WoRt

Und mit einem weiteren Kebab. Nochmal eine „Tasche“ bitte.

Gegen halb Vier steige ich in den Bus von Luzern nach Freiburg. Und schalte meine Aufmerksamkeit nun einfach mal aus.

Es bleibt nur zu sagen: das war wirklich ein EINMALIGER Ausflug.

EINMALIG: 1 BildArt in Luzern

BildArt by AuFs WoRt ©2022

Als Texterin unterwegs, um Wort und Bild einzufangen?

Bald gibt es mehr zum Thema Texter:

Texterin in Freiburg und Freelancerin Text
AuFs WoRt bietet adressatenorientierte und zielgruppengerechte Texterstellung und Textgestaltung.

Über mich

Ich habe im Frühjahr 2020 AuFs WoRt – Text & WortArt www.aufswort.art gegründet und bin seitdem als selbstständige Texterin in Freiburg im Breisgau tätig. Zunächst für Unternehmen aus „meinem“ Bereich Tourismus im Einsatz, kamen schnell auch Aufträge aus anderen Themenbereichen, z.B. Lifestyle, hinzu. Neben Texterstellung sind insbesondere meine Marketing Übersetzungen, aus dem Französischen oder Englischen ins Deutsche, gefragt. Sofern es die Auftragslage und freie Zeit zulässt, arbeite ich gern an eigenen Projekten, texte, probiere aus (→ siehe EigenArt), bilde mich weiter – und lerne dazu. Außerdem bringe ich gern Fotos und Texte zusammen, zu sehen in der Rubrik BildArt.


Veröffentlicht von AuFs WoRt

WortArt, Texte & Schreibtraining

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